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"Make a splash: swimming pools and new build property" - tips for property buyers looking to install a backyard swimming pool.

Wer ein Neubau-Haus kauft, erwirbt oft weitläufige Garten- und Grünflächen dazu. Diese lassen sich für vielerlei nutzen, zum Beispiel für einen eigenen Swimming-Pool. Nicht selten sind die Kosten dafür wesentlich niedriger als im Vorfeld angenommen.

Dabei spielt eine Rolle, für welche Art von Pool man sich entscheidet und ob man ihn selber montiert oder die größere Variante wählt, die nur vom Fachmann errichtet werden kann. Zunächst gilt es, einige Vorüberlegungen hinsichtlich der Kosten und des Geländes anzustellen.

Erster Schritt: die Beschaffenheit des Bodens prüfen

Wer einen Pool im Garten aufstellen möchte, sollte zunächst die Beschaffenheit des Grundes prüfen, auf dem der Pool errichtet wird. Ist das Gelände abschüssig und muss erst begradigt werden? Wie fest ist der Boden – Achtung: er muss unter Umständen später eine Tonne pro Quadratmeter aushalten. Wie viel Platz steht insgesamt für den Pool zur Verfügung? Ist der Platz sonnig, sichtgeschützt und sicher vor starken Windböen? Befindet sich der ausgesuchte Platz nah genug am Wohnhaus, damit entsprechende Leitungen und Abflüsse gut verbunden werden können?

Zweitens: Was können Sie selber bauen?

Als nächstes steht eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten an. Welche Arbeiten können Sie selber bewerkstelligen und für welche brauchen Sie Unterstützung? Je nachdem wie diese Bilanz ausfällt, entscheidet sich, welche Art von Pool gebaut wird. Wer handwerklich geschickt ist und nicht zu viel in den Badespaß investieren möchte, für den ist ein Aufstellpool keine schlechte Wahl.

Die einfache Variante: der Aufstellpool

Viel mehr als Planschen ist in dieser Art von Pool nicht möglich. Er dient überwiegend der Abkühlung an heißen Tagen. Aufstellpools gibt es in verschiedenen Preiskategorien von 150 Euro bis zur Variante mit einigen Tausend Euro. Ist der Untergrund eben und fest, lässt sich ein Aufstellpool ohne großen Aufwand montieren. Mit etwas Geschick können Sie das selbst machen. Die entsprechenden Bausätze dafür gibt es im Fachhandel, manchmal auch im gut sortierten Baumarkt. Achten Sie auf den Boden: ist er zu weich und locker, muss er unter Umständen maschinell festgeklopft werden. Sehr weiche Böden erfordern eine Platte aus Beton.

Auch ein Aufstellpool muss in Schuss gehalten, also gereinigt werden, da sich ansonsten Algen im Becken bilden und damit macht das Planschen wenig Freude. Das entsprechende Reinigungs- und Filtertool liefert der Hersteller in der Regel mit. Auch Beheizung kann ein Thema sein. Die einfachste Variante ist hier eine Solarfolie, die teure eine Wärmepumpe.

Beliebt und elegant: Aufstellpools aus Holz

Eine beliebte und edle Variante sind Aufstellpools aus Holz. Die meisten Pools dieser Art bestehen aus Kiefernholz, da sich dieses als besonders widerstandsfähig erwiesen hat. Auch dieser Pool ist relativ leicht zu montieren. Und er teilt einen wesentlichen Vorteil mit allen anderen Aufstellpools: die Montage kann noch in diesem Sommer vorgenommen werden. Dieser Pool bedarf keiner langfristigen Vorarbeiten.

Für Schwimmer: der Einbaupool

Möchten Sie mehr als eine „Planschmöglichkeit“, kommt ein Einbaupool in Betracht. Dazu bedarf es zunächst einmal sehr viel mehr Platz. Um den Boden zu präparieren, ist ein Bagger nötig. Im Anschluss wird eine Betonplatte gegossen, die einige Wochen härten muss. Bei dieser Art Pool kommen Sie um einen Fachmann nicht herum. Sie brauchen eine Umwälzpumpe und eine Heizung, die beide mit dem nötigen Know-how implementiert werden sollten. Der Kostenfaktor für diesen „richtigen“ Swimming-Pool beträgt ab ca. 16.000 Euro aufwärts. Kein preisgünstiger Spaß, aber eine Anschaffung fürs Leben.

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