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Streit bei Baumängeln: Schlichtungsstellen vermitteln

Eigentlich sollte es ein Festtag sein: der Neubau ist fertig zum Bezug. Nicht jedem ist allerdings zum Feiern zumute, denn spätestens jetzt werden sie sichtbar und Teil des Alltags: Baumängel. Im Zuge der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren muss der Bauträger, bzw. das für diese Mängel verantwortliche Unternehmen, die Schäden beseitigen. Nicht jeder reagiert allerdings auf die Aufforderung dazu. Um langwierige und kostenintensive Gerichtsverhandlungen zu vermeiden, können Käufer in diesem Fall eine Schlichtungsstelle in Anspruch nehmen.

| Bauen

Neubau-Immobilien vor Schimmel schützen

Auch Neubau-Immobilien können von Schimmel befallen werden. In den allermeisten Fällen liegt der Grund in einer nicht ausreichenden Belüftung der Räume. Feuchte Luft kann nicht regelmäßig entweichen und lagert sich da ab, wo es am kühlsten ist: meistens sind das die Außenwände. Schimmel entsteht ab einer Luftfeuchtigkeit von ca. 60 Prozent. Um zu erkennen, wie hoch die Feuchtigkeit in einem Raum tatsächlich ist, lohnt sich ein Hydrometer. Dieses kostet zwischen ca. 10 Euro und 30 Euro und misst die Feuchtigkeit im Raum.

| Recht

Rechtliche Rahmenbedingungen

Der Kauf einer Immobilie unterliegt umfangreichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Die meisten Regelungen dienen zum Schutz des Immobilien-Käufers vor einer unüberlegten und übereilten Entscheidung. So muss der Vertrag mit dem Bauträger immer notariell beurkundet werden. Das gilt auch für allen Nebenabreden und Zusatzvereinbarungen. Auch die Baubeschreibung ist Bestandteil des Bauträgervertrages.