Neuer Glanz für die Kö: Neubau eines Luxus-Boulevards im Herzen Düsseldorfs

Shopping Paradies, Ausgehmeile und „Place to be“ für Genießer: Die Königsallee, auch bekannt als Kö, zählt zu den luxuriösesten Boulevards Europas und ist das Aushängeschild der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Mit dem exklusiven Neubau-Projekt Calatrava-Boulevard soll die Kö noch prachtvoller und um ein weiteres Highlight bereichert werden. Von uns erfahren Sie alle Facts zum spannenden Neubau-Vorhaben!

Der Calatrava-Boulevard

Uwe Reppegather, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der deutschen „Centrum Gruppe“, plant das neue Projekt an der Königsallee. Die „Centrum Gruppe“ ist auf Handelsimmobilien spezialisiert. Die Gruppe realisiert in Zusammenarbeit mit dem spanischen Star-Architekten und Ingenieur Dr. Santiago Calatrava einen repräsentativen Boulevard bzw. Luxus-Komplex, der parallel zur Königsallee verläuft und gleichzeitig eine Verbindung der Königstraße mit der Steinstraße schafft. Das Luxuslabel-Quartier, das innen wie ein Atrium bzw. Wintergarten mit einem Glasdach konzipiert ist, soll 22.000 m² Bürofläche und rund 15.000 m² für Luxus-Handel und hochwertige Gastronomie bereithalten. Mit der neuen Prachtstraße entsteht ein Projekt mit internationaler Strahlkraft, das die Stadt Düsseldorf in die Zukunft führen soll.

Bild: ALAN KARCHMER FOR SANTIAGO CALATRAVA

Viel Platz für Luxus

Bild: Santiago Calatrava

Der Architektur-Entwurf soll eine Synergie aus drei Komponenten bilden. Die Gebäude werden hohe, einladende Fassaden erhalten und viel Platz für den Handel des Luxus-Segmentes bieten. Für die Obergeschosse und somit über den Laden- und Gastronomie-Flächen in den ersten beiden Geschossen sind Büros vorgesehen – die gewachsene Struktur der Kö-Fassaden wird dabei erhalten bleiben und die Kö-Häuser werden an den Boulevard angeschlossen.

Der zukünftige Boulevard zeichnet sich durch eine skulpturale Architektur mit gewellten Innenfassaden, deren Glas-Dach geöffnet werden kann, und durch eine ansprechende Begrünung aus. Ziel ist eine hohe, wetterunabhängige Aufenthaltsqualität für internationale und lokale Top-Gastronomie sowie Handels-Konzepte.

Zum Martin-Luther-Platz hin wird ein geschwungenes und gewölbtes Dach realisiert, welches mit einer Höhe von circa 41,2 Metern unterhalb der üblichen Höhe der Düsseldorfer Hochhäuser bleibt. Der dreieckige konzipierte Hochpunkt soll auch einen Teil der Büroflächen beherbergen. Das Calatrava-Projekt begeistert jedoch nicht nur mit einer modernen, markanten Architektur, sondern auch in puncto Nachhaltigkeit mit seinen großzügig begrünten Dach-Terrassen und integrierten Solar-Panelen in den Dachflächen. Das hilft der Stadt, ihre Klima-Ziele zu erreichen.

Die Kö an der Spitze

Bild: Santiago Calatrava

Das Ziel des Groß-Projektes ist es, die Königsallee als Pracht-Boulevard zu stärken und die Internationalität der Stadt hervorzuheben. „Wir möchten die Königsallee an die Spitze der europäischen Einkaufsstraßen bringen. Dieses Projekt von internationaler Ausstrahlung kann ein neues Wahrzeichen für die schönste Einkaufsstraße Europas werden!”, so Uwe Reppegather (Quelle: ddorf-aktuell.de).

Erster Projekt-Abschnitt gestartet

Mit der Fertigstellung des Hochpunktes „Kö36“, einem 60 Meter hohen, nachhaltigen Komplex mit viel Grün auf dem Dach und an den Fassaden – ein Entwurf der Düsseldorfer Büro Structurelab GmbH – ist der erste Projektabschnitt bereits erfolgreich abgeschlossen. In die Geschäftsflächen sind die beiden Luxus-Brands Moncler und Fendi eingezogen – damit sind 2.000 m² Verkaufsfläche in der Kö 36 vermietet. Um den Geschäftsbetrieb auf der Königsallee möglichst wenig zu belasten, soll die Modernisierung der Kö-Häuser schrittweise bis 2028 erfolgen. Das Investitionsvolumen liegt bei über 1 Mrd. Euro.

KöTower: Ein weiteres spannendes Bauvorhaben auf der Kö

Bild: RKW Architektur +

Mit dem KöTower an der Kö 106, am Süd-Ende der Königsallee, soll Düsseldorf ein weiteres Neubau-Highlight dazugewinnen. Der Investor Catella Group plant am Übergang von Prachtmeile und Friedrichstadt einen nachhaltigen, gläsernen 300 Millionen-Komplex mit Büroflächen, Gastronomie, Nahversorgung und Serviceeinrichtungen.

Sockelgebäude mit begrüntem Dach

Das RKW Architektenbüro, welches den Entwurf für das Projekt erstellt hat und auch als erster Mieter mit ca. 5000 m² Mietfläche einziehen wird, möchte ein Sockelgebäude mit einem stark begrünten Dach, Innenhöfen, Lichthöfen, Dachterrassen und Photovoltaikanlagen realisieren. An der gesamten Nordseite soll der KöTower mit Hänge- und Rankpflanzen begrünt werden. Auf dem Dach gibt es zudem eine für die Öffentlichkeit zugängliche Dachterrasse, die einen fantastischen Ausblick entlang der Kö verspricht. Geplant sind auch mehrere hundert Fahrrad-Parkplätze, die den KöTower zum Mobilitäts-Vorbild machen sollen. Fertigstellung: ab 2026.

Text: Isabel Röhm

Titelbild: Santiago Calatrava

Wie nützlich waren diese Informationen?

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl 0

Noch keine Bewertungen vorhanden.

Diesen Artikel teilen
Seitenanfang